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JaniAccess – Grundlagen der Zutrittsverwaltung


 

Die Zutrittsverwaltung in JaniAccess basiert auf einem einfachen Prinzip:

Wer darf wann wo Zutritt haben?

Für jede Zutrittsberechtigung müssen diese drei Bestandteile definiert und anschließend miteinander verknüpft werden.


1. Wer? – Personen und Personengruppen

Der Bereich Personen definiert, wer Zutritt erhalten soll.

Einzelne Personen werden im Menü Personen angelegt und verwaltet. Um die Administration zu vereinfachen, können Personen anhand gemeinsamer Merkmale (z. B. Abteilung, Standort oder Funktion) im Menü Personengruppen zusammengefasst werden.

Beispiel:

  • Mitarbeiter Produktion

  • Verwaltung

  • Externe Dienstleister

  • Reinigung

Die Verwendung von Personengruppen erleichtert die spätere Vergabe und Pflege von Berechtigungen erheblich.


2. Wo? – Geräte und Gerätegruppen

Der Bereich Geräte definiert, welche Türen oder Zutrittspunkte gesteuert werden.

Mehrere Geräte können im Menü Gerätegruppen logisch zusammengefasst werden.

Beispiele für Gerätegruppen:

  • Hauptgebäude

  • Produktion

  • Verwaltung

  • Lager

  • Außenbereiche

Dadurch können Berechtigungen gleichzeitig für mehrere Türen vergeben werden, ohne jedes Gerät einzeln konfigurieren zu müssen.


3. Wann? – Zeitmodelle

Im Menü Zeitmodelle wird festgelegt, zu welchen Zeiten ein Zutritt erlaubt ist.

Ein Zeitmodell kann beispielsweise definieren:

  • Montag bis Freitag: 00:00 – 24:00 Uhr

  • Montag bis Freitag: 08:00 – 17:00 Uhr

  • Wochenenden

  • Nachtschicht

  • Feiertagsregelungen

Zeitmodelle können anschließend beliebig mit Personen oder Personengruppen kombiniert werden.


4. Berechtigungen vergeben

Im Menü Berechtigungen werden die drei Bausteine Wer, Wo und Wann miteinander verknüpft.

Hier können Berechtigungen auf zwei Arten vergeben werden.

Variante 1: Direkte Berechtigung einer Person (nicht empfohlen)

Eine einzelne Person erhält eine Berechtigung für ein Gerät oder eine Gerätegruppe in Kombination mit einem Zeitmodell.

Beispiel:

Max Mustermann → Haupteingang → Montag–Freitag 08:00–17:00 Uhr

Diese Vorgehensweise eignet sich nur für wenige Ausnahmen. Bei vielen Einzelberechtigungen wird die Verwaltung schnell unübersichtlich und aufwendig.


Variante 2: Berechtigung über Personengruppen (empfohlen)

Die empfohlene Vorgehensweise besteht darin, Berechtigungen Personengruppen zuzuweisen.

Dabei erhält eine Personengruppe die Berechtigung für ein Gerät oder eine Gerätegruppe in Verbindung mit einem Zeitmodell.

Alle Personen, die Mitglied dieser Personengruppe sind, übernehmen die Berechtigungen automatisch.

Beispiel:

Personengruppe Verwaltung
→ Gerätegruppe Verwaltungsgebäude
→ Zeitmodell Montag–Freitag 08:00–17:00 Uhr

Alle Mitarbeiter der Personengruppe Verwaltung besitzen dadurch automatisch dieselben Zutrittsrechte.

Diese Vorgehensweise sorgt für eine übersichtliche, wartungsarme und skalierbare Zutrittsverwaltung.


Zusammenfassung

Die Einrichtung einer Zutrittsberechtigung erfolgt immer nach demselben Prinzip:



Baustein

Menü

Aufgabe

Wer

Personen / Personengruppen

Wer erhält Zutritt?

Wo

Geräte / Gerätegruppen

Zu welchen Türen oder Bereichen?

Wann

Zeitmodelle

Zu welchen Zeiten?

Verknüpfung

Berechtigungen

Verbindet Wer, Wo und Wann miteinander.


Empfehlung: Verwenden Sie nach Möglichkeit Personengruppen, Gerätegruppen und Zeitmodelle zur Berechtigungsvergabe. Dadurch bleibt die Zutrittsverwaltung auch bei einer großen Anzahl von Personen und Türen übersichtlich, flexibel und einfach zu pflegen.